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Willkommen lieber Besucher auf der Webseite der Plapperkatze. Hier finden sich verschiedene Tutorials für Programmierer (vorwiegend C/C++ und ein wenig PHP), einige Programme als Freeware zum Download, und mein kleines Blog. Die Seite ist noch im Aufbau.

Mit PHP halbtransparente PNG Bilder erzeugen
von Plapperkatze am 9.Juli 2012 um 15:43
Das was hier links aussieht, wie eine karierte Katze, ist in Wirklichkeit ein semitransparentes PNG. Oben ist es opaque, also undurchsichtig, nach unten wird es immer durchsichtiger. Das Karo-Muster liegt nur mit style="background-image:url('264_Unbenannt.PNG')" dahinter und soll zur Veranschaulichung des Transparenzeffektes dienen.

Erstellt ist das ganze aus einem gewöhnlichen, nicht-transparenten Bild mittels PHP-Code. Da ich in diversen Foren gesehen habe, dass nicht jeder sofort mit der Transparenz von PNGs zurechtkommt, dachte ich, schreibe ich doch ein Tutorial darüber. Ich bin auch zuerst gar nicht durchgestiegen, und bin auch jetzt weiterhin weit entfernt davon. Ein paar kleine Erfolge wollte ich euch aber nicht vorenthalten, dazu einfach auf "Lesen" klicken.
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LIDL Anubis Webcam 1,3 Megapixel Windows 7/64bit
von Plapperkatze am 16.Mai 2012 um 00:39
Als Besitzer eines Windows 7 Betriebssystems mit 64 Bit ist man ja mitunter ein bisschen aufgeschmissen, wenn es um Treiber für ältere Hardware geht. Ich hatte da noch eine Webcam von ANUBIS ELECTRONIC hier liegen, die vor einiger Zeit bei LIDL verkauft wurde.
Jede Suche nach Treibern war erfolglos, man findet viele Threads zu dem Thema, aber keine Antwort. Ein USB Gerät wird unter Win7 erkannt, ein "VGA Single Chip", aber einen Treiber scheint es nicht geben.
Ich habe dann mal in die Systemsteuerung geschaut, in den Gerätemanager, wo dieses VGA Single Chip Gerät mit einem dicken gelben Ausrufezeichen angezeigt wurde. Rechtsklick darauf bringt unter Details folgendes zum Vorschein:
USB\VID_093A&PID_2600&REV_0100
\Device\USBPDO-6
Googlen nach der VID/PID brachte folgendes: http://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/windows_7-hardware/vga-singel-chip/93b89695-a467-44ba-99a3-8445322af050?msgId=5173891f-ffb7-467e-af00-bb92f700b441
Dieser Treiber funktionierte aber nicht, wen wunderts bei einer M$ URL. Ich stolperte dann noch über eine Reihe weiterer nicht funktionierender, oder nicht mehr verfügbarer Treiber, bis ich schliesslich den hier fand:
http://www.driveridentifier.com/scan/driver_file_detail.php?inf_file_id=606547&md5=391814ebcb728cbe22de30a710cad172&scanid=75A2395F16FA4D368721CCA51BE6775F&item_id=88044049&hardware_id=USB%5CVID_093A%26PID_2600
Das ist der Treiber für eine Trust WB-3400T Webcam, aber, ihr werdet euch kringeln, er funktioniert ohne Probleme mit der alten Lidl Webcam. Und das unter Win7/64, obwohl die Anubis Firma vor Jahren Pleite ging.

Prüft auf jeden Fall erst VID/PID, bevor ihr den Treiber installiert. Keine Garantie, dass es klappen wird. Aber versucht es auch erst mal in der Suchmaschine mit der VID/PID, bevor ihr alte "nicht mehr kompatible" Geräte wegwerft. Wie ihr seht, kann man mitunter auch Glück haben!

3 Kommentare

Kusja (Gast) schrieb am 14. Januar 2013 um 22:05
Hier findet man aktuell (Jan. 2013) die Treiber: http://www.trust.fr/products/productdrivers.aspx?artnr=14383

Man muß die Version: Only for item no. 14383-02 and 15678 auswählen.

Danke für den Fingerzeig mit der Trust WB-3400T!

Plapperkatze schrieb am 14. Januar 2013 um 23:28
Danke, Kusja!

Daniel (Gast) schrieb am 21. Februar 2015 um 20:59
Hey! Danach habe ich gesucht! Super vielen Dank! Funktioniert!

Impulse zählen über die Soundkarte
von Plapperkatze am 3.Februar 2012 um 18:12
Wer einen Geigerzähler sein Eigen nennt, will vielleicht auch Langzeitmessungen durchführen. Eine nicht besonders elegante, dafür aber recht einfache Methode ist es, die Signale in die Soundkarte (Line-In) zu füttern. Wenn der Geigerzähler einen Kopfhörerausgang hat, ist das sowieso trivial. Etwas schwieriger wird es bei Geräten wie dem SOEKS-Zähler, die intern einen kleinen Piepser eingebaut haben und über keinen Kopfhörerausgang verfügen.

Es gibt Piezo-Piepser, an die Wechselspannung der gewünschten Frequenz angelegt wird, dann fiepen sie los (zB im BELLA Geigerzähler ist solch ein Piezo-Element verbaut), ausserdem gibt es Piepser, an die Gleichspannung angelegt wird, die Tonerzeugung erledigt er dann selbst. Genau so ein Dings ist in dem SOEKS Zähler drin - ich weiss das, weil ich so ein Gerät mal hier hatte.

Hier sieht man den Piepser oben rechts, das runde Teil. Man erkennt auch, dass eine Seite mit einem (+)-Zeichen gekennzeichnet ist. Dort schliesst man einen Widerstand an (sollte größer als 100kOhm sein), den man an den Eingang der Soundkarte legt. Bei Batteriebetrieb benötigt man noch eine Masseleitung (Minus der Batterie wird mit dem Ground der Soundkarte verbunden). Ich weiss nicht genau, wie es sich bei dem SOEKS verhält, wenn man ihn über USB mit Strom versorgt; evtl kann dann diese Masseleitung entfallen.

Mein letzter Eigenbau-Geigerzähler ist ja mit einem DC-Piepser aufgebaut, genau wie der SOEKS Zähler. Ich habe das also mal so aufgebaut und aus den PC Lautsprechern kommt bei jedem Beep ein recht hässliches Knacksen. Nun fehlt nur noch die Software, um das auszuwerten. Von BlackCatSystems gibt es eine Software namens RAD, die kostet aber Geld. Besser ist Marek Dolleisers PRA Software (Pulse Recorder&Analyzer), das gibt es hier: http://www.physics.usyd.edu.au/~marek/pra/index.html

Die Software kann eigentlich viel mehr, aber zum Impulse zählen (und graphisch darstellen) taugt sie auf jeden Fall auch. Wichtig ist, dass man sie richtig konfiguriert, jeder Impuls darf nur 1x gezählt werden. Den Eingangspegel der Soundkarte habe ich so eingestellt, dass das Signal nicht clipped (man kann das mit Audioprogrammen ja sehr gut analysieren). Danach Threshold auf einen größeren Wert (10-20), dann ging das bei mir problemlos.


So sieht ein Impuls bei mir aus, mit etwas Handbuch lesen und herumprobieren findet man eine Einstellung, um die Impulse korrekt zu erkennen.

Bei dem BELLA Geigerzähler kann man einen solchen Impuls recht bequem am Schalter für "Suche/Поиск" abnehmen, wie es im folgenden Bild markiert ist:


1 Kommentare

Lars Alp (Gast) schrieb am 24. April 2016 um 12:38
Ich habe mir über eBay das Dosismessgerät DP-66M (ein altes Militärgerät aus Polen) gekauft und den Ohrhörerausgang des Gerätes mit dem Mikrofoneingang meines Laptops verbunden. Auch ohne Studium des Handbuches von PRA ging das korrekte Zählen der Impulse schon nach wenigen Versuchen in den Einstellungen des Programms einwandfrei.
Vielen Dank für den super Tipp. :-)

Plasmalampe
von Plapperkatze am 31.Januar 2012 um 15:33
Daddy, der meine Sympathie für Tesla-Kram kennt, hat mir vom Flohmarkt vor einer Weile eine Plasmakugel-Lampe mitgebracht. Heute habe ich das Ding einmal aufgemacht. Viel ist nicht drin, von passiven Bauteilen abgesehen genügt scheinbar ein einziger Leistungstransistor, um mittels eines kleinen Zeilentrafos die Hochspannung zu erzeugen. Da Zeilentrafos im Grunde wie Teslaspulen funktionieren (können), beinhaltet das Gerät eigentlich eine komplette SSTC, wenn auch bei kleiner HF-Leistung und unter Vernachlässigung sämtlicher Sicherheitsmaßnahmen wie Netztrennung oder Sicherung. Wahrscheinlich wäre es bei uns (CE, GS etc.) nicht zugelassen worden, aber den hübsch leuchtenden Glaskörper kann man trotzdem ruhigen Gewissens berühren. Man hört dann, wie die Resonanzfrequenz in den hörbaren Bereich hinein absinkt, und das Kugerl gibt ein Pfeifen von sich. Apropos Geräusche: Die Entwickler haben es sich nicht nehmen lassen, ein Soundmodul mit einzubauen, das eine chinesische Melodie vor sich hinpiepsen kann. Lustiges Feature ist auch noch der neongrüne Leuchtstoff-Ring, der im Sockel der Glaskugel einen ungewöhnlichen optischen Effekt erzielt.

Vielleicht finde ich einmal die Zeit dazu, den Schaltplan dieser wirklich simplen kleinen SSTC herauszuzeichnen, auch wenn mich die fehlende galvanische Trennung vom Stromnetz doch etwas zweifeln lässt, ob das die geschickteste Methode darstellt, eine SSTC aufzubauen.

Grüße von der Katze

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Voltcraft TNG-30 Netzgerät
von Plapperkatze am 16.Januar 2012 um 14:05
Vor einiger Zeit segnete mein altes treues TNG-30 das Zeitliche und ich schob es immer vor mir her, es zu reparieren (hatte noch ein Ersatzgerät). Im WWW fand ich keinen Schaltplan dazu und erschwerend kam hinzu, dass es von diesem Gerät scheinbar mehrere Versionen gab, die sich baulich vermutlich auch unterscheiden.

Über Umwege gelangte ich dann doch noch an die damalige Bestellnummer 516767 und konnte die Schaltpläne bei Conrad anfordern. Ich war positiv überrascht, dass für so ein altes Gerät noch Dokumente aufzutreiben waren. Sollte mal jemand den Schaltplan benötigen, kann ich den per mail versenden - ich traue mich den hier nicht einzustellen, wegen Copyright..

Scheinbar gab es bei diesen Geräten gelegentlich Ausfälle, wenn sie längere Zeit (mehrere Stunden) ohne Last eingeschaltet bleiben. Für ein gutes Netzgerät ist das eigentlich nicht akzeptabel, ich bin aber trotzdem froh, dass ich es reparieren konnte und es nun wieder Dienst tut.

Soweit ich mich erinnere, mussten folgende Teile getauscht werden:
LM723, BD139, 2N3055, LM431AC

Grüße von der Katze

13 Kommentare

Roman (Gast) schrieb am 3. Oktober 2012 um 20:58
Hello, thanks for this article, could you send me the connection diagram of this Power Supply, I bougth this power supply on internet, but it doesn't work, any components are burnt and I can't read it.
I would like to repair it. Thank you for your help, my contact is r-janku<<<at>>>seznam<<<dot>>>cz

lutz.majewski@web.de (Gast) schrieb am 14. Juni 2013 um 10:05
Schick mir bitte den Schaltplan.
Vom Voltcraft TNG-30 Netzgerät

Danke

Nagel Winfried (Gast) schrieb am 6. August 2013 um 07:16
Kannst Du mir bitte diesen Schaltplan vom TNG-30 auch schicken?

Viele Grüsse und Danke,
Winne

winne.nagel@t-online.de (Gast) schrieb am 6. August 2013 um 08:05
Sorry,
habe meine E-Mail vergessen.
Kannst Du mir bitte diesen Schaltplan vom TNG-30 auch schicken?

Viele Grüsse und Danke,
Winne

Lupo (Gast) schrieb am 2. Januar 2014 um 23:15
Hallo, auch bei meinem Gerät waren gleich mehrere Bauteile defekt, auch der 2N3055. Dessen Beinchen waren nicht gegen die Bohrungen im Kühlkörper isoliert. Vermute dort die Ursache.

JOe (Gast) schrieb am 4. November 2014 um 17:30
Hallo Plapperkatze,
ich habe auch ein Netzgerät TNG 30 mit diversen Fehlern und möchte dieses ehrwürdige Teil reparieren.
Bitte scchick mir den Schaltplan an:
joachim dot dutzi [at] gmx dot de
Danke und Gruß
Joe

Radu (Guest) (Gast) schrieb am 20. Januar 2015 um 15:24
Hi there.
I'm lucky to find this site !
Also happy that You want to share the schematics.
Please forward also to me the TNG30 schematics at
raducodreanu[at]yahoo[dot]com

Thank You in advance
:D

Raphael (Gast) schrieb am 23. September 2015 um 00:24
Brauche auch den Schaltplan habe auch das gleiche Gerät.
Schöne Grüße

Raphael (Gast) schrieb am 23. September 2015 um 00:26
Sorry ohne eMail Adresse geht es natürlich nicht.

roelof@live.de

Viele Grüße

Konrad (Gast) schrieb am 1. Februar 2016 um 01:30
Hallo
Meins muss auch repariert werden.
Brauche auch den Schaltplan habe auch das gleiche Gerät.
MfG Konrad
Mr_Konrad@web.de

b.telleman@hotmail.com (Gast) schrieb am 2. April 2016 um 08:24
Lieber Plapperkatze,
Bin auf der suche nach dem Schaltplan der Voltcraft TNG35 (oder den fast Baugleiche TNG 30. Wir sind eine Modelleisenbahngruppe und unser Voltcraft hat nach einen Kurzschluss den Geist aufgegeben. Haben schon den LM 723 und dazu noch einige Teile neu eingesetzt. Sind uns aber noch nicht sicher über eine diode (oder muss es eine Zener sein). Sie würden uns sehr behelflich sein wenn Sie uns den Schaltplan mailen könnten nach b.telleman@hotmail.com . Vielen im voraus !! B.Telleman

w.muellner@web.de (Gast) schrieb am 17. April 2016 um 00:16
Hi Plapperkatze,

bitte schicke mir das Schaltbild des TNG30.
w.muellner@web.de
Danke im Voraus für Deine Bemühung.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Müllner

Peter Harrer (Gast) schrieb am 12. Juli 2016 um 21:17
Hallo
sie haben einen Schlatplan vom Voltcraft TNG35
Würden sie ihn mir freundlicher Weise schicken?
Viele Grüße
Peter Harrer

2N3055 Transistor geöffnet
von Plapperkatze am 16.Januar 2012 um 13:15
Von einem schon länger zurückliegenden Ebay-Kauf habe ich eine Unmenge an 3055er Leistungstransistoren herumliegen, mehr als ich je verbasteln könnte. Es lag nahe, mal einen aufzumachen und da reinzuschauen. Das Foto ist sogar ganz gut geworden, darum möchte ich es euch nicht vorenthalten.

Man kann nun den offenliegenden Halbleiter als Alpha-Detektor verwenden, dazu schreibt B.Kainka hier etwas http://www.elektronik-labor.de/Projekte/Alpha2.html (mit Schaltplan). In meinem ersten Anlauf ist dabei allerdings nichts brauchbares herausgekommen, der Ausgang blieb still bis auf die Signale, die durch meine Leuchtstoffröhren hervorgerufen werden. Das mag aber auch daran liegen, dass ich keinen Alpha-Strahler zur Hand hatte, sollte ich da mal einen auftreiben, werde ich die Experimente evtl wiederholen.

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Geigerzähler II
von Plapperkatze am 7.August 2011 um 15:22
Wer meinen Beitrag von Anfang Mai gelesen hat, kennt ja schon den EMB-3 Geigerzähler. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich entschlossen hatte, was ich mit dem Ding machen will. Einem funktionierenden Geigerzähler sein Zählrohr wegzunehmen erschien mir nicht besonders nett, aber was nützt es mir, wenn die Skala des - noch dazu recht klobigen - Kastens nichts brauchbares anzeigt?

Es wurde also, immer wieder unterbrochen von anderen kleinen Projekten, das EQH2 Zählrohr ausgebaut und an eine eigene Schaltung gehängt. Danach vergingen noch 2 Wochen, bis ich den Kram in ein Gehäuse gesetzt hatte, für das ein 12jähriger wahrscheins 2h gebraucht hätte - sagte ich schon mal, dass ich Gehäuse nicht mag?

Nunja, einen Schönheitspreis wird mein kleines Tick Gerät also nicht bekommen, es tut aber, was es soll. Ich habe ein Tutorial darüber geschrieben:
http://katze.dead-men.de/index.php?content=147

Kaum war das Kästchen auf Batteriebetrieb umgerüstet, nahm ich es mit nach draussen - und dachte schon, es sei kaputt. Denn draussen (und auch zu Besuch beim Bruder) tickte es viel weniger! Zuhause wieder Geticke wie sonst, was wohl nur den Schluss zulässt, dass ich in einer ziemlich radioaktiv belasteten Wohnumgebung lebe, und das schon seit über 10 Jahren. Es ist nun nicht superdramatisch, verglichen mit 120nGy/h draussen komme ich hier auf etwa 190nGy/h - ich werde also nicht gleich im Dunkeln zu leuchten anfangen. Trotzdem fühlt man sich ein bisschen, hm, verstrahlt im ersten Moment.

Update 25.10.11

Ich hatte noch ein FHZ76V Niederdosiszählrohr herumliegen, zwar nicht besonders hochempfindlich, aber doch zu schade, um hier einfach zu verstauben. Das eigentliche Zählrohr ist da von einem Metallkäfig ummantelt, wenn man den Käfig vorsichtig aufmacht, findet sich innen ein Valvo 18550. Man muss dabei ein bisschen aufpassen, weil die Kathode der Röhre mit dem Käfig verlötet ist und die Gefahr besteht, dass man sie abreißt.

Dieser Geigerzähler hat weitgehend den selben Aufbau wie das Vorgängermodell. Der verwendete Trafo ist etwas anders, darum war statt einer 2fachen nun eine 3stufige Kaskade nötig, um auf die gewünschte Spannung zu kommen. Die Zenerdioden konnten diesmal entfallen, weil auch unstabilisiert ziemlich schöne 520V rauskamen. Statt einen knacksenden Lautsprecher wurde bei diesem Gerät ein Piezo-Piepser eingebaut. Die Software musste ich nur minimal verändern, damit auf dem kleineren Display (2x8 statt 2x16) etwas angezeigt werden konnte, ausserdem musste naturlich der Konversionsfaktor dem Zählrohr angepasst werden.

Das ganze wurde so aufgebaut, dass es in ein kleines Kunststoffgehäuse passt, zuletzt wurde noch eine (auf dem Bild noch nicht eingebaute) Buchse für eine externe Spannungsversorgung hinzugefügt.

Update 23.01.12
Im Tutorial habe ich Infos zu einem Nachbau mit SBM-20 hinzugefügt.

2 Kommentare

Marino Mueller (Gast) schrieb am 17. April 2012 um 15:05
Suche Manual zum EMB-3, evl. Kopie ?

Marino Mueller
Postfach 182
CH-8133 Eslingen ZH. Schweiz
muellerag[at]ggawb[punkt]ch

Plapperkatze schrieb am 17. April 2012 um 16:17
Ich habe nur ein kleines gelbes Heftchen von "Kopp Schutzraumtechnik" mit recht knapp gehaltenen Hinweisen zur Bedienung. Ein richtiges Manual habe ich zu dem Gerät nicht.

Proxy Server mit Firefox
von Plapperkatze am 7.Juni 2011 um 00:57
Mit Sorge beobachte ich, dass Webseiten von Deutschland aus nicht zugreifbar sind, während sie, aus anderen Ländern abgerufen, durchaus verfügbar sind. Bisher benutzt vor allem Youtube eine solche Sperre, es ist aber nicht auszuschliessen, dass irgendwann auch andere Seiten betroffen sind.

Wenn ihr Firefox benutzt könnt ihr das kleine Plugin "FoxyProxy" verwenden, um diese Art der Zensur zu umgehen. Das Plugin gibt es auf https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/foxyproxy-standard/ und auch anderswo, ich denke jeder engagierte Anwender wird es zu laufen bekommen, sonst schreibt einfach einen Kommentar.

Natürlich kann man mit nahezu jedem Browser einen Proxy nutzen, nur macht es FoxyProxy einfach, nur bestimmte Seiten über einen Proxy anzusurfen.

Öffnet das Plugin mit einem Klick unten rechts im Firefox, erstellt einen neuen Proxy, tragt unter "Allgemein" bei "Proxy-Name" irgendwas ein.

Unter "Proxy-Details" wählt "manuelle Proxy-Konfiguration". Dort muss nun die Adresse eines Landes rein, das nicht von der Zensur betroffen ist.
http://www.ip-adress.com/proxy_list/?k=time&d=desc liefert recht gute aktuelle Proxies aus allen möglichen Ländern. Um Youtube-Viddies zu gucken benutze ich meistens einen Anonymous Proxy aus den USA. Manchmal muss man ein bisschen warten, bis einer auftaucht.

Copy-pastet dann die IP mitsamt Port in das Adress-Feld und klickt danach das Port-Feld an, Foxyproxy ist schlau genug, dann den Port richtig zu übernehmen.

Unter "URL-Muster" klickt ihr auf "neues Muster" und und gebt bei "URL oder URL-Muster" ein *youtube.com* an.

Danach aktiviert ihr den Proxy mit Rechtsklick (unten rechts) auf "Verwende Proxies entsprechend ihrer konfigurierten Muster und Prioritäten".

Testet dann mal, was ihr bei "http://www.youtube.com/user/tbsnewsi#p/l" oder bei http://www.youtube.com/watch?v=Rg7HRcRvpxQ so empfangt.

Gruesse von der Katze

2 Kommentare

schluesselbund2008 (Gast) schrieb am 7. Juli 2011 um 11:38
darüber habe ich mich auch schon geärget als wenn wir in german  es nicht wert sind- finde esgut das sich einer gedanken darüber gemacht hat mfg.schluesselbund2008

Olson Brother (Gast) schrieb am 22. Februar 2012 um 18:42
Hi, hab´s mal ohne Proxy probiert: Beim ersten YouTube ist nix -auch bei Einstellung "Englisch" und Region "Weltweit"; -welches einem angeboten wird, wenn man behauptet nicht in good ol´ Deutschland zu sein.
Das zweite Video kommt -wenn man von der Videoqualität und vom Musikstil mal absieht- gut... ;)

Wenn ich die Leute kenne und den Facebook Account beschwere ich mich immer, -Immerhin, Chris DeBurgh hat sich schon mal entschuldigt...

Geigerzähler
von Plapperkatze am 1.Mai 2011 um 15:00
Anlässlich der nuklearen Katastrophe im Fukushima I Daiichi Atomkraftwerk möchte ich euch diesmal etwas über Geigerzähler erzählen, speziell über einen alten Landis&Gyr EMB-3 aus schweizerischen Armeebeständen, der sich bereits seit einigen Jahren in meinem Besitz befindet und bisher ein eher ruhiges Leben in meinem Schrank führen durfte, bis ich ihn vor kurzem wieder hervorräumte und das Gerät mal etwas genauer unter die Lupe nahm. Entgegen meinen Annahmen entpuppte sich das Gerät als hinreichend empfindlich, um mit einem Microcontroller brauchbare Messergebnisse zu bekommen.

Zum 2ten möchte ich euch etwas von einem russischen Geigerzähler namens "Bella" (дозиметр Белла) erzählen, ein Messgerät aus der Zeit nach Chernobyl, das mir vor kurzem unter die Pfoten gekommen ist. Bella ist hässlich und primitiv, nicht sonderlich empfindlich in der Messung und Einstellungsoptionen sucht man vergeblich. Dafür ist Bella überaus robust und pflegeleicht, aus billigen, verfügbaren Komponenten aufgebaut - es wäre wohl diese Art der Technik, die in einer Endzeit-Welt noch Verwendung finden würde; eher als unsre Hightech-Smartphones und PCs.

Klickt auf "Lesen" wenn ihr neugierig seid, was die Katze diesmal wieder für seltsame Spielsachen gefunden hat..

Lesen

3 Kommentare

Drazen (Gast) schrieb am 13. November 2014 um 13:04
Hallo, sehr schöner Artikel.Der Bella Geigerzähler kann nur Gammastrahlung messen.Auf den Bildern sieht mann eine Ummantelung des Zählrohrs SBM-20. Sieht wie Blei oder Alu aus.Was passiert wenn man die "Folie" entfernt? Werden dann auch Betastrahlung erfasst? Mein Radex 1503+ hat das gleiche Zählrohr und kann Beta und Gamma messen.MfG

andreas kolb (Gast) schrieb am 9. August 2015 um 13:31
Hallo, ein wirklich schöner Artikel.
Habe mir auch diesen Zähler emb3 gekauft, weiß aber nicht wie man ihn bedients bzw wie man ihn testen kann
können Sie mir da weiterhelfen ?
freue mich auf eine Antwort
mfg kolb62[at]gmx[dot]de

Plapperkatze schrieb am 10. August 2015 um 20:09
@Drazen: Das Kathodenmaterial soll laut Datenblatt 50µm rostfreier Stahl sein. Ich würde das nicht abmachen, bin nahezu sicher dass das Zählrohr dann kaputt ist. Sowohl in dem Bella Zähler als auch in dem Radex 1503 sind SBM-20 Zählrohre verbaut, die also gleichermaßen auf Beta ansprechen sollten.

@andreas: Das Gerät hat einen sehr breiten Messbereich, umschaltbar kommt das große Zählrohr EQH2 zum Einsatz, bei höheren Dosisleistungswerten das kleine. Dazu hat man die Glimmlampe die bei jedem Puls kurz aufleuchtet.

In der Apotheke kann man Kaliumchlorid kaufen, das ist relativ ungefährlich und großteils ein Betastrahler, den man mit dem Messgerät gut messen können sollte. Mit dem Artikel aus der Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Kalium#Radioaktivit.C3.A4t kann man aus Kaliumchlorid einen Prüfstrahler basteln.

Weiterhin sollte gehen: Wischprobe draussen nach Niederschlag, klingt binnen etwa 4h vollständig ab (Radon-Folgeprodukte, die aus der Luft gewaschen werden).

Thorierte Gasglühstrümpfe ("Petromax") gehören schon zu den etwas stärkeren Strahlern, sollten auch gut erkannt werden.

MFG katze

Electro-Vox Medico
von Plapperkatze am 1.März 2011 um 16:09
Vor einigen Monaten kam ich durch Zufall in den Besitz eines ziemlich alten "Electro-Vox Medico" Schwachstrom Heilapparates. Neulich zerlegte ich das Ding und machte ein paar Fotos, die ich euch nicht vorenthalten möchte.




Es scheint sich um einen entfernten Vorfahren der heutigen TENS-Geräte zu handeln, hier http://www.industrie.lu/electrovox.html sind Angaben, die vermuten lassen, dass das Gerät 2-3 Jahre nach Ende des WKII (1947-1949 etwa) in Luxemburg gebaut wurde. Laut Anleitung (die ich, wenn jemand bitte sagt, auch scannen könnte - auch hochauflösendere Fotos wären machbar) fliessen Ströme zwischen 2-10mA durch auf Körperteile aufgebrachte befeuchtete Elektroden. Eine galvanische Trennung ist vorhanden, der Patient (ob er nun Depressionen oder Windpocken hat, das ist egal, man kennt das ja von den Violet Wand Geräten) kommt quasi in Kontakt mit der über ein Poti geregelten Sekundärseite des Trafos, der (ziemlich mitgenommen) auf den Bildern zu sehen ist.

Der Rest der Schaltung dürfte, soweit ich als wenig röhrenkundige Katze dazu etwas sagen kann, einen Oszillator darstellen, der bei Gleichstrom-Versorgung (das Gerät ist sowohl für 110V AC als auch DC gebaut) die für den Trafo nötige Wechselspannung erzeugt. Verbaut ist eine AD7 Röhre, ich glaube das ist eine Leistungs-Triode. Ausserdem sieht man, dass eine 15W Glühbirne drin ist, die nicht nur als In-Betrieb-Lampe sondern wahrscheinlich auch als Vorwiderstand, evtl für die Heizung der Röhre, Verwendung findet. Den Schaltplan habe ich mal aufgezeichnet, komme aber mit der Pinbelegung der Röhre nicht ganz klar; es ist aber eine recht einfache Schaltung.

Von einer Inbetriebnahme habe ich bei diesem Gerät mal abgesehen, obwohl ich die alte Röhre gerne mal in Aktion erlebt hätte. Vielleicht kommt hier mal ein Röhrenbastler vorbei und kann mir die Pinbelegung und eine Schaltung vorschlagen, mit der man der Röhre wieder eine (sinnvolle?) Verwendung geben kann.

LG, eure Plapperkatze

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Milestone Handy
von Plapperkatze am 28.Februar 2011 um 14:25
Zu Weihnachten hat sich mein Bruder ein Milestone I Smartphone gekauft und nachdem ich ihm einige Tage zunehmend neidisch dabei zugeguckt hatte, wie er bei jeder sich bietenden Gelegenheit damit herumspielte, dachte ich.. Ach naja, ich dachte eigentlich gar nichts, ich wollte einfach, mehr aus emotionalem "haben-wollen" als aus rationalen Gründen, auch so ein Dings haben.

Weihnachtsgeld war noch etwas übrig und ehe ich michs so recht versehen konnte, hatte ich bei Ebay (mal wieder dieses Ebay!) so ein Gerät ersteigert, für stolze etwa 200€. Am Rande erwähnt: Der Kauf war nicht allzu glücklich, das Handy war als neuwertig beschrieben und wies aber deutliche Gebrauchsspuren auf (Kratzer im Display), was mich zwar nicht sonderlich störte aber, nunja, einfach nicht in Ordnung ist, eigentlich, grenzt an Betrug.

In diesem Beitrag möchte ich nicht das Handy rezensieren - dazu fehlen mir einfach die Vergleichsmöglichkeiten, ich hatte vorher nie ein Smartphone und man müsste schon ein paar solcher Geräte mal in der Hand gehabt haben, um halbwegs objektiv bewerten zu können - sondern einfach meine subjektiven Eindrücke schildern, die das Teil in den letzten 2 Monaten bei mir hinterlassen hat.

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Kleine Anekdote zum Jugendschutz
von Plapperkatze am 2.Dezember 2010 um 16:17
Im Moment wird ja wieder bisschen Blabla gemacht, weil ab 2011 der neugefasste Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in Kraft treten soll. Eurer Katze, der das ziemlich egal ist, ist neulich etwas widerfahren, was entfernt ebenfalls mit Jugendschutz zu tun hat und irgendwie bezeichnend war dafür, wie inkompetent das Thema gehandhabt wird.

Ich wollte ein Spiel kaufen, ein Egoshooter-Killerspiel das in Deutschland erst ab einem Alter von 18 Jahren verkauft werden darf, weil jüngere Leute, selbst wenn sie nicht gleich losziehen und Amoklaufen, doch zumindest schweren psychischen Schaden nehmen könnten, wenn sie mit einer Pixelpistole auf Pixelmännchen schiessen.

Genauer gesagt wollte ich nur den Key für das Spiel kaufen, damit kann man das Spiel dann völlig legal herunterladen und zocken, man hat dann halt nicht das schöne Plastikpackerl mit der DVD drin, spart aber etwa 50%. Bei Ebay gab es solche Keys, als ich vor einigen Tagen geguckt hatte, als ich dann aber bestellen wollte, gab es sie nicht mehr, Ebay hatte alle Angebote gelöscht.

Nun, ein paar Mausklicks später hatte ich einen Shop gefunden, der das Game (bzw den Key) anbot. Ab damit in den Warenkorb und los zu Kasse. Allerdings griff dort nun der oben erwähnte Jugendschutz: Eine Schufa-Abfrage zur Altersverifikation sollte durchgeführt werden, was ich erst erfuhr, als ich bereits meine Anmeldung bei dem Shop hinter mir hatte. Macht ja nichts, schliesslich bin ich weit über 18 - ärgerlich wurde es erst, als die Altersverifikation dann, trotz absolut korrekter Angaben, wiederholt fehlschlug. Nach 3 Versuchen erklärte das Shopsystem die Alterskontrolle für gescheitert.

Nun wäre es ja interessant, was die Schufa denn dann für falsche Daten über mich gespeichert hat, soweit ich herausfand darf man dafür aber erstmal 18,50€ bezahlen - um Einsicht in die EIGENEN Daten zu bekommen! Hallo!?

Als Alternative zur Schufa schlug mir das Shopsystem dann vor, meine Bankdaten mitsamt PIN-Nummer (!) anzugeben. TÜV geprüft und supersicher. Wollte eure Katze dann irgendwie aber doch nicht so unbedingt machen - die PIN-Nummer ist eines der wenigen Dinge, die ich sicherlich nicht an irgendeinen depperten Shop übermitteln werde.

Stattdessen löschte ich mein Account bei diesem Shop, auch wenn ich Zweifel habe, dass damit mein Datensatz tatsächlich wie versprochen "komplett aus der Datenbank entfernt" wurde.

Um nun zur Pointe der Geschichte zu kommen: Ich bestellte dann bei einem anderen Shop, der netterweise von einer Altersverifikation überhaupt nichts wissen wollte, erhielt den Key, installierte, wurde dabei nichtmal nach meinem Alter gefragt - und zocke seitdem glücklich und zufrieden mein FSK18 Spielchen. Jeder 12-jährige hätte das so machen können.

In meinen Augen zeigt das sehr schön, dass dieser ganze Alterskontrolle-Quark völlig für die Katz ist. Ein erfinderisches Kiddi wird an "ab 18"-Kram rankommen, wenn es das will, und erwachsene Menschen werden gegängelt und dürfen ihre privaten Daten in intransparenten Datenbanken überprüfen lassen, was nicht nur datenschutzrechlich kritisch ist, sondern darüber hinaus nicht mal zu dem erwünschten Erfolg führt.

Welcome to the brave new World..

LG, die Katze

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Minni (Gast) schrieb am 2. Dezember 2010 um 18:15
Pips,
Das mit dem Jugenschutz ist im großen WWW immer eine Sache. Ich bin ja noch keine 18 XD und komme an so Gut wie allem herran , wenn ich es will. Ich denke das sollte man mit dem Jugenschutz einfach ganz lassen oder schärfer mit dem Schutz Minderjährige nehmen.
Aber es ist bzw kann dir ja egal sein bist ja über 18 Jahre alt ;)
Lg

Windows 7 - Gutes umprogrammiert, Schlechtes beibehalten
von Plapperkatze am 28.November 2010 um 17:18
Seit kurzem bin ich nicht allzu stolzer Besitzer eines Windows 7, das ich relativ billig wo bekommen habe. In diesem Eintrag, der, das kann ich glaube ich jetzt schon sagen, nicht besonders positiv ausfallen wird, werde ich mich über die Vorzüge (sollte ich noch welche entdecken) und Nachteile des neuen Systems auslassen.
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Neuer Rechner
von Plapperkatze am 20.November 2010 um 13:53
Fast schon seit Jahren stand im Raum, dass ich mir mal einen neuen PC zusammenbauen wollte. Oder sagen wir, es wurde immer wieder darüber nachgedacht und dann doch wieder beschlossen, die alte Kiste noch eine Weile weiterlaufen zu lassen.

Nicht zuletzt der Wunsch meines Bruders, doch mal wieder aktuelle Games mit mir zocken zu wollen, gab nun schliesslich den Ausschlag, dieses Projekt in Angriff zu nehmen.

Übrigens an dieser Stelle ein grosses Dankeschön an den Bruder, der mir von der Auswahl der Komponenten bis zum Zusammenbau der Kiste geduldig und klug zur Seite stand. Ohne ihn, da bin ich sicher, hätte es noch einige Monate oder Jahre gedauert - und hätte sich auch als entschieden schwieriger dargestellt - bis ich als stolzer Besitzer eines neuen Rechners diesen Eintrag verfassen hätte können.

Wenn ihr Lust habt, holt euch einen Kaffee und begleitet mich virtuell beim lustigen PC-Gebastel, dazu einfach auf "Lesen" klicken.

LG die Katze
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Minni (Gast) schrieb am 22. November 2010 um 13:43
Reife leistung meine liebe Katze,
Du hast schon viel geschafft , ich bin gespannd wie es weiter geht bzw.  Was Du als neues Projekt vor hast ;) !!
Lass was hören ..
lg
Minni

Extremwertaufgaben revisited
von Plapperkatze am 24.Oktober 2010 um 15:09
Man glaubt nicht, wie schnell man, wenn man aus Schule/Studium draussen ist, all den Kram wieder vergisst, wenn man nicht regelmässig damit konfrontiert ist. Das Hirn (und meines ganz besonders) neigt dazu, nicht verwendetes Wissen in irgendwelche staubigen Ecken zu schieben, wo man nicht mehr drankommt; wenn man nicht gar davon ausgehen will, dass es ohne viel Umschweife alles komplett wieder vergisst.

Die letzten Tage habe ich mich wieder mit Extremwertaufgaben befasst, weil mein Bruder in seiner Schule damit konfrontiert ist. Mehr für mich selbst als für die Leserschaft schreibe ich hier mal auf, wie man zB einen Zylinder oder einen geraden Kreiskegel auf maximales Volumen optimiert.

Profis werden die Augen verdrehen, dass jemand es für nötig hält, über so etwas zu schreiben, aber vielleicht stolpert der eine oder andere Schüler über diese Seite und es ist ihm hilfreich.
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Kaffee
von Plapperkatze am 17.Oktober 2010 um 16:43
Ganz entgegen dem Trend der Zeit, der eher in Richtung "nur teure Maschine + teure Pads ergeben guten Kaffee" geht, brüht eure Katze ihren Kaffee immer noch mit der Hand auf. Nun, ich will weder die Maschinen schlechtreden, noch mir sonstwie anmaßen, zu sagen, was guter Kaffee ist. Oder sagen wir, nur ein bisschen.

Es gibt Leute, die billigsten, längst ausgedufteten Kaffee durch so eine alte Tröpfel-Kaffeemaschine gluckern lassen, am besten so sparsam dosiert, dass man fast den Tassenboden erkennen kann, und mit dieser Brühe ganz zufrieden sind. Am anderen Ende der Skala sind die, die für ein Pfund Kaffee unerhörte Preise zahlen (am besten Kopi Luwak) und ganz ausgefeilte Methoden haben, diesen zuzubereiten.

Eure Katze, die sich irgendwo in der Mitte der Skala befindet und auch mit Supermarktkaffee der etwas höheren Preisklasse ganz gut zurechtkommt, hat im Laufe der Jahre ein eigenes kleines Ritual entwickelt, wie man einen (meiner Meinung nach) guten Kaffee zusammenbekommt, zumindest mit den Robusta/Arabica Mischungen, die ich so trinke.

Von meinen Freunden habe ich im Lauf der Jahre allerdings mehr als einmal zu hören bekommen, dass das nahezu untrinkbarer "Killerkaffee" wäre. Nunja.

Frisch sollte der Kaffee schon sein, am besten frisch gemahlen. Bei vakuumverpacktem Kaffee sind erfahrungsgemäss die ersten paar Tassen die besten, selbst wenn man versucht, ihn unter Luftabschluss im Kühlschrank zu lagern.

Nun gibt man also reichlich davon (jeder darf selber festlegen, was für ihn "reichlich" ist - für mich sind es tatsächlich manchmal bis zu 4 gehäufte Kaffeelöffel..) in den Kaffeefilter. Besser man macht ihn zu stark (und verdünnt ihn am Ende minimal mit Wasser, was auch den Vorteil hat, dass er gleich Trinktemperatur bekommt) als dass man mit einem zu dünnen Kaffee dasitzt; das ist für mich das schlimmste.

Das Wasser darf ruhig eine Weile kochen, sollte aber nicht kochend aufgegossen werden, lieber kurz warten (nach einer Studie sind 97,5° optimal, aber wer misst so etwas schon). Diesen ersten Aufguss mache ich zügig, aber nicht zu schnell. Das läuft nun durch, im Idealfall ist die Tasse danach zu etwa 1/3 gefüllt.

Nun wartet man kurz ab, so dass der schokoladig braune, trichterförmig im Filter hängende Kaffee kurz (aber wirklich kurz, unter einer Minute - sonst lösen sich die Bitterstoffe) mit Luft reagieren kann. Danach erfolgt der zweite Aufguss, ich mache das in kreisförmigen Bewegungen "am Rand entlang" mit wenig Wasser. Nun sollte sich eine hellbraune cremige Oberfläche ergeben, die mit jeder weiteren Zugabe von Wasser (das ich übrigens nicht nochmal aufkoche dazu) etwas weißlicher wird. Das lässt man durchlaufen, mit etwas Geschick ist die Tasse danach voll.

Zu meinem Ritual gehört nun noch, dass ich einen kleinen Schluck Kaffee in den Ausguss schütte (das ist - ich gebe es ja zu - eine Spinnerei von mir, es ist mein Opfer für die Kaffeegötter). Nun kommt bei mir noch ein bisschen kaltes Leitungswasser dazu, was den Kaffee auf (für mich) optimale Trinktemperatur und Stärke bringt.

Der eine oder andere Leser wird das alles als reichlich esoterisches Brimborium ansehen, es steckt aber wirklich jahrelange Erfahrung im kaffeebrühen dahinter und es kommt echt ein Kaffee raus, bei dem ich jeden Schluck geniessen kann.

Übrigens trinke ich das natürlich schwarz, ohne Milch und Zucker. Alles andere wäre Blasphemie.

Über Kommentare stets erfreut: Eure Katze

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Neues vom Herrn Tesla
von Plapperkatze am 14.Oktober 2010 um 14:37
Nach dem Lernpaket von Franzis und den Violet Wand Geräten war es naheliegend, sich mal an dem Aufbau einer kleinen Tesla-Spule zu versuchen. Dazu wurde erstmal ein alter Zeilentrafo in Gang gebracht, wie das geht ist hier http://wiki.4hv.org/index.php/Flyback ganz gut beschrieben. Ich habe die einfache (und nicht sehr effiziente) 3055 Schaltung verwendet, zum einen weil ich noch eine Menge 3055er rumliegen habe, zum anderen um, soweit das geht, noch nicht gleich mein Leben zu gefährden, wenn etwas schiefgeht. Das heisst aber nicht, dass solche Basteleien ungefährlich sind, am besten deshalb erst mal noch ein Sicherheitshinweis:

Nichts was hier beschrieben ist darf als Nachbauanleitung, als Aufforderung zum "spielen" mit diesen Geräten oder als "sicher", nur weil ich es so gemacht habe, verstanden werden. Alles was ihr tut, tut ihr ganz auf eigene Gefahr! Der Gebrauch dieser Geräte kann tödlich sein. Der Zeilentrafo allein kann schon ganz schön zupacken, aber spätestens wenn Kondensatoren dazukommen (was im weiteren Verlauf der Tesla Experimente unvermeidbar ist) kann das ganze sehr schnell sehr tödlich enden. Kids, don´t try this at home!

Wie man hier einigermassen erkennen kann habe ich, unter Vermeidung aller Sicherheitsmassnahmen, dem Zeilentrafo die ersten kleinen Blitzchen entlockt. Mein 15V/2A Netzgerät stiess da bereits an seine Grenzen, es wurde dann auf ein 13,8V/6A Festspannungs-Netzteil gewechselt. Die Schaltung mit den 3055ern ist übrigens alles andere als optimal, man kann ihr eigentlich nur einige Sekunden Betrieb zumuten, bevor der 3055er schon gefährlich heiss wird.

Nunja, als nächstes kaufte ich im Baumarkt ein Klospülrohr und wickelte da (ohne Wickelmaschine!) 1000 Windungen Kupferlackdraht drauf. Ich wollte ja nur eine kleine Tesla-Spule, deswegen ein relativ kleines Rohr mit 1" Durchmesser und einer Länge von vielleicht 24cm. Die genauen Daten sollte man schon kennen übrigens, ich habe sie aber grade nicht mehr im Kopf, müsste ich in meinen Unterlagen suchen.

Eine mögliche Vorgehensweise ist nun folgende:

Man berechnet die Induktivität und Eigenkapazität der Spule, dazu gibt es Formeln, die zumindest "fürs Grobe" ausreichend genaue Werte liefern. Verwendet man ein Topload, addiert sich dessen Kapazität zu der Eigenkapazität. Man kann dann die Resonanzfrequenz des Aufbaus ermitteln. Gerne wird noch der aufgewickelte Kupferdraht als Lambda/4-Dipol betrachtet und die Frequenz darauf abgestimmt; das soll tollere Ergebnisse bringen.

Nun kann man mit Signalgenerator und Oszi diese Resonanzfrequenz auch praktisch bestimmen (Q?), erfahrungsgemäss liegt sie ja doch nicht exakt dort, wo die Theorie sie gerne hätte.

Eine klassische Tesla-Coil erhält man nun mit einer lose angekoppelten Primärspule, einer Funkenstrecke (Spark Gap) und passend dimensioniertem Kondensator. Die Hochspannungsquelle (in meinem Fall der Zeilentrafo) läd nun den Kondensator (Spannung daran steigt an) bis ein Überschlag der Funkenstrecke stattfindet. In diesem Moment bildet die Primärspule mit dem Kondensator einen Serienschwingkreis der mit seiner Eigenfrequenz schwingt. Wenn beide Kreise auf die selbe Resonanzfrequenz abgestimmt sind und die Kopplung der beiden Spulen stimmt, sollte nun möglichst viel der Energie in der Secondary Coil (die mit den vielen Windungen) übertragen werden. Dazu ist natürlich unter anderem auch wichtig, dass die Funkenstrecke genau richtig lange leitend bleibt.

Profis verwenden raffinierte Funkenstrecken (zB rotary spark gaps) um wiederholbare Ergebnisse zu kriegen, eure Katze begnügte sich fürs Erste mit zwei sich gegenüberstehenden Drahtspitzen. Das ist wirklich quick&dirty und wird nie so wirklich gute Ergebnisse bringen, man kann aber auch damit kleine Erfolge feiern.

Vorteil meines Aufbaus (zumindest kann das für Anfänger ein Vorteil sein) ist, dass diese kleine dahinimprovisierte Teslaspule recht harmlos ist. Man erhält Hochfrequenzfelder, die ausreichen um Neon- und Leuchtstoffröhren zum Leuchten zu bringen, man kriegt auch Überschläge aus dem Topload von einigen cm Länge, aber ein versehentliches oder beabsichtigtes Berühren des Tops hat keine schlimmen Folgen. Einzig der Kondensator im Primärkreis kann gefährlich werden (und bleibt auch nach dem Abschalten geladen), da sollte man also Entlade-Widerstände vorsehen und die Finger davon lassen.

Relativ viele Tesla-Coiler bleiben bei diesem Aufbau und fangen an zu optimieren: Groessere Spulen, andere Kopplung, fetteres HV-Netzteil. Tatsächlich ist der Anblick einer grossen Teslaspule sehr beeindruckend, ich kann gut verstehen, dass man immer noch längere Sparks haben will und schönere Corona-Entladungen. Tatsächlich habe ich relativ günstig einen Neon-Trafo (NST) besorgt, der sicher für eine mittelgrosse Coil gar nicht so ungeeignet wäre. Ich muss allerdings zugeben, dass ich einen Heidenrespekt vor dem Kasten habe, da geht, verglichen mit meinem Zeilentrafo (ich fahre den bei etwa 35W), schon gehörig mehr Leistung raus (6kV bei 75mA sind stolze 450W). Etwas besorgt um die eigene Existenz habe ich diesen Brummer vorerst mal lieber im Keller deponiert und beschlossen, erstmal weiterhin kleinere Brötchen zu backen.

Meinem Freund dem Herrn Tesla war dieser (klassische) Aufbau zu verlustbehaftet. Durch die lose Kopplung der 2 Spulen geht massig was verloren, ausserdem macht es die Geschichte sehr von äusseren Bedingungen (Luftfeuchtigkeit, Erdungsverhältnisse etc) abhängig, man muss die Resonanzfrequenz schon sehr genau treffen, um brauchbare Ergebnisse zu kriegen. Er entwickelte dann etwas, was neben der klassischen Teslacoil quasi eher ein Nieschendasein fristet bisher, nämlich den Tesla Magnifier. Quellen sind spärlich, hier http://www.coe.ufrj.br/~acmq/tesla/mres6.html und hier http://www.tb3.com/tesla/magnifier/magnifier.html steht etwas dazu. Eine "Extra Coil" wird verwendet, dafür sind Primary und Secondary relativ eng gekoppelt, eher wie bei einem "normalen" Trafo.

Als Profi würde man sich nun hinsetzen und tagelang rechnen, denn die Vorgänge in diesem Aufbau sind doch nochmal komplexer als die in einer klassischen Teslaspule. Katzen waren eher fürs praktische und wickelten Pi*Daumen eine weitere Spule (das neue Secondary) und benutzten die ursprüngliche Spule als Extra-Coil. Auf Anhieb erhielt ich damit Ergebnisse, die der (mühevoll angepassten) klassischen Konstruktion gleichwertig, wenn nicht überlegen waren. Mit meinem ziemlich schmutzigen Aufbau bekam ich schon nach dem (neuen) Secondary Überschläge gegen Masse, die sich vor den vorherigen Ergebnissen nicht zu verstecken brauchten. Berechnet und angepasst sind da sicher beeindruckende Ergebnisse machbar.

Eigentlich hätte man da dranbleiben müssen, allerdings hatte ich nach einigen Wochen Tesla-Spulen doch mal wieder das Bedürfnis, etwas "harmloses" zu basteln. Der Magnifier Aufbau wurde also erstmal wieder demontiert. Mein Freund Nikola wird es mir hoffentlich verzeihen. Beeindruckend, wieviel Potential (im wahrsten Sinne ^^) hier, auch 100 Jahre nach Teslas Zeit, noch brachliegt.

LG eure Plapperkatze

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Theremin (fail-of-concept)
von Plapperkatze am 4.Oktober 2010 um 13:35
Vielleicht kommt es in den besten Kreisen vor, dass man ein Projekt beginnt, dann aber die Lust daran verliert und dann - um es endlich zu Ende zu kriegen - etwas zusammenpfuscht, was einen zwar nicht zufriedenstellt, aber wenigstens ist der Kram damit vom Tisch.

So erging es mir, als ich vor einigen Monaten ein Theremin zusammenfrickeln wollte, und deshalb wollte ich eigentlich nicht darüber schreiben. Zu meiner Ehrenrettung: es war eh kein "wirklich gutes" Theremin geplant, das ganze war eher als proof-of-concept gedacht.

Hier http://www.theremin.rwi.org.uk/dload/REPORT.PDF hatte ich ein recht primitives Theremin Design gefunden, bestehend aus zwei Wien-Oszillatoren, und guter Dinge stöpselte ich das ganze (mit starken Abweichungen der Bauteilgroessen) mal auf dem Steckbrett zusammen.

Es machte Geräusche, die selbst meinen kleinen Ansprüchen nicht so recht genügten (und sehr wenig mit dem Sound eines echten Theremins zu tun hatten), ausserdem war die Empfindlichkeit gering (man musste sehr nahe mit der Hand an die Antenne) und ich beschloss, anderntags weiter daran herumzuentwickeln.

So ging das einige Tage (umstecken-testen-kopfschütteln-umstecken..), bis ich schliesslich etwas hatte, was noch viel weniger wie ein Theremin klang, aber dafür wenigstens abgefahrene Geräusche machte. Inzwischen hatte ich die Lust eigentlich schon ziemlich verloren und beschloss einfach, das nun so in ein Gehäuse zu packen.

Eine Dose Erdnüsse wurde gekauft, mit mäßiger Begeisterung leergegessen und dann mit 9V-Block, Schalter, Poti und Klinkenbuchse ausgestattet. Da rein kam dann relativ lieblos aufgelötet das, was vorher auf dem Steckbrett war. Vielleicht habe ich da etwas falsch gemacht, oder es liegt daran, dass das Ding hier am PC anders geerdet ist, als in meiner Bastelküche; jedenfalls war ich von dem ersten Test (http://katze.dead-men.de/upload/115_theremin1.mp3) so enttäuscht, dass die doofe Dose seitdem als Staubfänger hier herumsteht.

Bitte jetzt keine Kommentare, dass das ja scheisse klingt und sich der ehrwürdige Herr Lev Sergejewitsch Termen im Grab rumdrehen würde. Ich sagte ja schon oben, dass manchmal Projekte schiefgehen. Allerdings hätte ich, im Nachhinein überlegt, die Bauteile lieber wieder vom Steckbrett nehmen sollen und dann vielleicht noch mal brauchen können. So habe ich stattdessen diese Dose hier stehen, die mich stets daran erinnert, dass nicht alles, was gut gemeint ist, auch gut gemacht wird.

LG eure Plapperkatze

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Bastelkiste hat Geburtstag
von Plapperkatze am 3.Oktober 2010 um 14:28
Seit etwa einem Jahr ist die Bastelkiste nun in neuem Design im Netz, ist das nicht schön? In diesem Zeitraum hat mir mein Besucherzähler zweimal die Überraschung bereitet, sich auf Null zurückzusetzen, warum auch immer. Ich habe dann immer versucht, den Zählerstand zu rekonstruieren, so dass die etwa 14000 Besucher so pi*Daumen schon hinkommen könnten.

Allerdings sind wohl die meisten "Besucher" Spider (Webcrawler von Suchmaschinen) oder Spambots, wobei letztere nur zuuu gerne an dem Captcha vorbei ihre dämlichen Messages in den Kommentarfeldern absetzen würden. Das ist bisher nicht gelungen, dafür würde aber vielleicht der eine oder andere ("echte") Besucher gerne kommentieren, aber mag das Captcha-Dingsi nicht oder (das wäre der worst-case) scheitert daran.

Ich werde mir mal den Spass machen und das Captcha für einige Tage abschalten um zu sehen, wieviel Spam da so zusammenkommt.

Update 10.10.2010
Inzwischen ist das Experiment "Kommentare ohne Captcha" wieder beendet. Am ersten Tag blieb es ruhig, nur ein Spam-Bot tauchte auf. Am 2ten Tag hatte er bereits ein paar seiner Kumpels dabei und es wurden etwa 10 Spam-Beiträge. Am 3tten Tag waren es dann stolze 80 Spams und angesichts des administrativen Aufwands beschloss ich, das Captcha-Dings wieder zu aktivieren.

Wäre ich etwas motivierter könnte man überlegen, die Spam-Kommentare per Filter loszuwerden und damit auf ein Captcha zu verzichten. Soweit ich es beobachtet habe sollte das mit relativ einfachem Algorithmus zu lösen sein. Zum Beispiel könnte man die Zeit messen zwischen Einblendung des Kommentarfeldes und dem Betätigen des Abschicken-Knopfes (ein Spambot wird wahrscheins seine Message in Sekundenbruchteilen absetzen). Das kombiniert mit der Anzahl der URLs im Text (bei Spambots selten weniger als 2) sollte schon fast ausreichen um 90% des Spams loszuwerden.

Vielleicht nehme ich mir das mal vor für Zeiten, wenn mir langweilig ist. Im Moment bleibt erstmal alles wieder wie zuvor.

LG eure Plapperkatze

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Neues Tutorial
von Plapperkatze am 28.Juni 2010 um 14:02
Die letzten Tage habe ich ein Spulenmessgerät (ein LC-Meter, aber es ist nichts vorgesehen um Kapazitäten zu messen) gebastelt und ein - wie ich hoffe halbwegs einsteigerfreundliches - Tutorial darüber geschrieben:
Tutorial Spulenmessgerät

Viel Spass beim lesen!

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Compaq EVO 620 - WLAN W200 Modul Umbau
von Plapperkatze am 19.Juni 2010 um 20:28


Für meine Mama zum Geburtstag habe ich bei Ebay ein Compaq EVO 620 Laptop ersteigert, fast dasselbe wie ich in meiner Bastelküche habe, dort steht ein EVO 610. Die Dinger sind robust und gut verarbeitet, mit etwa 1,5GHz schnell genug zum surfen und für kleine Arbeiten, und kosten inzwischen weniger als 100€.

Ich investierte extra etwas mehr, um eines mit WLAN zu kriegen; umso grösser dann die Enttäuschung, als das Aktivieren des W200 Wireless Moduls zuverlässig zu einem Bluescreen führte. Ich war zuerst wütend auf den Verkäufer und nahm an, dass das Modul kaputt wäre - fand dann aber über Google hier (http://forums11.itrc.hp.com/service/forums/questionanswer.do?admit=109447626+1276945530453+28353475&threadId=1155204) heraus, dass es ein bekanntes (Treiber-) Problem bei diesen Modulen ist, für das es, hm, insgesamt 3 Lösungen gibt:
- das W200 Modul mit dem älteren SP23031 Treiber im WEP Modus zu betreiben
- das Modul zu deaktivieren und eine USB oder PCMCIA WLAN Karte einzubauen
- meine Lösung, die mir an Eleganz schier unübertrefflich erscheint, dazu weiter unten mehr

Lösung 1 kam nicht in Frage, da WPA2 Verschlüsselung als must-have definiert wurde. Lösung 2 war anvisiert, allerdings wäre dann evtl einer der 2 USB Ports belegt und in jedem Fall entstehen die (wenn auch niedrigen) Kosten für ein weiteres WLAN Teil.

Nun, in oben genanntem Thread wird kurz erwähnt (und dann nicht weiter darauf eingegangen), dass die Schnittstelle zum W200 Modul eigentlich ein klassischer USB-Port wäre. Die Pinbelegung dazu hat jemand hier (http://www.tomshardware.co.uk/forum/12244-28-w200-multiport-modification) herausgefunden. Also sollte es doch möglich sein, einen zerlegten alten USB WLAN Stick dort anzuschliessen, oder?

Gedacht, gemacht: Mit dem Multimeter wurde erstmal die Pinbelegung geprüft, stimmte soweit mit den Angaben überein. Danach war es keine grosse Sache, dort einen alten WLAN Stick anzulöten. Danach ein Moment banger Erwartung und dann: whooosh, Stick erkannt, WLAN geht. Ich vermute, dass sich dort auch jedes andere USB Gerät problemlos anschliessen liesse.

Erstaunlich, dass diesen relativ einfachen "Hack" bisher kaum jemand umgesetzt zu haben scheint; so einfach kann man sein altes Compaq EVO Laptop auf WPA2 fähiges WLAN umrüsten, und alle Slots sind weiterhin verwendbar.



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Violet Wand
von Plapperkatze am 11.Juni 2010 um 13:05
Ein Violet Wand (engl. violetter Stab, Violettstab) ist ein auf dem Tesla-Transformator basierendes Gerät zur Verabreichung hochfrequenter Wechselströme mit sehr hoher Spannung und niedriger Stromstärke. Er wurde seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts von Quacksalbern und seit den 1990er Jahren in der BDSM-Szene zur erotischen Elektrostimulation eingesetzt. Bei Abstand zur Haut verursacht er bei der „behandelten“ Person leichte Elektroschocks, bei Hautkontakt ein wärmendes Gefühl. (Q: Wikipedia)

Eure Katze, die weder Ambitionen zum Quacksalber hat, noch im BDSM Bereich sonderlich aktiv ist, fand diese Geräte vor allem vom technischen Gesichtspunkt her interessant; hochfrequente Hochspannung ist ja auch ein Thema, an dem man kaum vorbeikommt, wenn man sich mit meinem Freund Nikola Tesla beschäftigt.

Mittlerweile bin ich Besitzer von zwei dieser merkwürdigen Geräte und habe dem Artikel nun eine eigene Seite gegönnt, um ausführlicher darauf eingehen zu können. Klickt einfach auf "Lesen".
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Franzis Lernpaket Tesla-Energie
von Plapperkatze am 25.Mai 2010 um 21:34
Vor 2-3 Monaten kaufte ich mir von Franzis das "Lernpaket Tesla-Energie". Erfahrungsgemäss bekommt man von Franzis ziemlich wertlosen Kram zu völlig überhöhten Preisen, und auch diesmal gelang es der Firma mühelos, meine sowieso sehr niedrig angesetzten Erwartungen zu unterbieten. Für 20€ (ehemals war dieses tolle Lernpaket sogar mehr als doppelt so teuer) erhält man ein kleines Steckbrett, etwa ein Dutzend Pfennigbauteile, einige Meter Klingeldraht, dazu ein Heftchen (schwarzweiss) mit Aufbauanleitungen für die Experimente und schliesslich eine CD mit Beschreibungen all der schönen Tesla-Blitz-Versuche, die man mit dem Lernpaket natürlich NICHT machen kann.

Warum kaufen sich Katzen so etwas, werdet ihr euch fragen. Nunja, hauptsächlich ging es mir um das Heftchen mit den Aufbauanleitungen, denn im Netz hatte ich relativ wenig "einsteigerfreundliches" zu Hochfrequenztechnik gefunden, zu Tesla-Krams noch viel weniger. Freilich, es gibt einiges an Amateurfunker-Seiten, die allerdings größtenteils schon ein gewisses KnowHow voraussetzen. Eure Katze wollte es bequem; mundgerechte Häppchen sollten es für den Einstieg in diese mir doch nicht so ganz begreifbare Technik sein, das war es mir wert.

Man muss auch sagen, dass, bei all dem Geschimpfe über Franzis, ich doch ein wenig von dem Lernpaket profitiert habe und auch einige Freude an den Experimenten hatte. Mit ein wenig Fleiss kann man schon etwas über die Berechnung von Luftspulen und Resonanzfrequenzen lernen, und auch wenn die Experimente teilweise wenig mit Tesla-Technologie selbst zu tun haben (man baut zB einen kleinen Hochfrequenz-Sender und ein vereinfachtes DIP-Meter auf), hat es mir doch geholfen, manche Zusammenhänge besser zu verstehen.

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Dies und Das
von Plapperkatze am 30.März 2010 um 02:28
Die letzten 2 Monate wurde es ja hier schon wieder etwas ruhig, wofür mir mehrere Erklärungen einfallen. Zum einen ist "bloggen" per se ja ein wenig exhibitionistisch, und wenn ein Exhibitionist sein Prunkstück vorzeigt und rein überhaupt keine Reaktion darauf bekommt ist das - soweit ich mich in so einen Typ Mensch hineinversetzen kann - sicherlich eine Enttäuschung. So ähnlich erging es mir, als sich abzeichnete, dass niemand kommentiert oder die Klowand beschmiert. Versteht das nicht falsch, das soll kein Vorwurf sein; meine Erwartungen sind da zu hoch.

Zum anderen fand ich, dass ich mal etwas weniger "materialistisches" schreiben sollte. Wie soll ich das erklären? Nunja, Schachcomputer, Taschenrechner, Fernlenkautos etc., das ist weder politisch noch tiefsinnig, auch nicht sehr persönlich oder emotional berührend, das sind eher Konsumwaren und darüber zu schreiben erweckt vielleicht den Eindruck, ich sei eine sehr oberflächliche Katze.

Ich machte mich also gedanklich auf die Suche nach einem schönen Thema, gelangte aber recht schnell zu der Erkenntnis, dass ich gar nicht viel tiefsinniges zu sagen habe: Ich BIN eine oberflächliche Katze. Diese Webseite politisch werden zu lassen, das will ich auch nicht, das persönliche und emotional berührende wiederum ist mir zu intim um darüber zu schreiben. Also wird die Bastelkiste ein wenig trivial und oberflächlich bleiben, was solls.

Zum dritten war Februar mal wirklich ein stressiges Monat: Zuerst wurden hier neue Fenster eingebaut, danach vergingen noch etwa 2 Wochen mit einer tiefgreifenden Renovierung der Wohnung, Bastelplatz und Rechner waren eine ganze Weile in Umzugskartons verpackt. Inzwischen ist das aber alles erledigt und ein wenig Ruhe eingekehrt :-)

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Nixie Uhr
von Plapperkatze am 18.Januar 2010 um 13:28
Dieses Projekt hat wirklich endlos gebraucht, die ersten Planungen datieren auf Mai 2008. Damals kam mir in den Sinn, dass ich gern eine Nixie Uhr haben würde, es wurden Nixie Röhren bei Ebay besorgt und ein DCF77 Empfänger bei Pollin bestellt. Danach kroch die Nixie Uhr schneckenlangsam ihrer Fertigstellung entgegen. Wohl dem, der denkt, bevor er handelt, und wer hastig läuft, tritt fehl - aber in diesem Fall war es wohl doch zuviel des Guten; die Monate vergingen, und während befreundete Bastler Projekt um Projekt abschlossen, gammelte die Nixie in meiner Bastelküche vor sich hin. Der Gehäusebau allein, ach, ich hasse Gehäuse.

Nunja, immerhin besser spät als nie ist das Dings nun doch fertig geworden. Die letzten Tage kämpfte ich noch ein bisschen mit nicht synchronisierenden Funkuhr-Empfängern, machte die Röhren abschaltbar und frickelte ein Quarz an den Mikrocontroller, aber nun, endlich, juhu, steht die Uhr hier an meinem Platz und zeigt die Zeit. Und ich muss sagen, ich liebe das warme Glühen der Nixies!

Für die Bastler noch ein paar Infos:
Die Hochspannungs-Erzeugung erledigt ein NE555 Schaltwandler, der die 180V für die IN-14 Nixie Röhren bereitstellt. Ein Atmega32 (ein Atmega8 hätte genügt, hatte aber zuwenig Pins) wertet die DCF77 Funksignale aus. Wenn der Empfang schlecht ist, läuft er auf Quarzbasis weiter. Mir wurde abgeraten, den Funkuhr-Empfänger im Gehäuse zu verbauen (weil die 180V Erzeugung den Empfang stören könnte), ich wollte aber den Empfänger nicht extern und es klappt so ganz gut.

Bei Interesse gibt es ein Tutorial mit den Schaltplänen und dem Code, dazu Datenblätter und ein paar Hinweise. Einfach fragen :-)

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Jens Grabner (Gast) schrieb am 23. März 2011 um 22:07
Ich bin auch Besitzer einer Nixie Clock  --  der DCF-Empfänger muss noch ran -- habe alles in einer Plexiglasröhre untergebracht - so kann mal nichts kaputt gehen.

Weihnachtlicher Bastelspass
von Plapperkatze am 29.Dezember 2009 um 13:51
Das Christkind hat der Katze einen Laptop gebracht, schon älter, aber zum chatten und Datenblätter gucken in meiner Bastelküche völlig ausreichend. Nachdem ich es mir dort gemütlich gemacht hatte und ein wenig meinen Kram sortiert hatte, fiel mir wieder die Mephisto Schachakademie in die Hände, die seit 1 1/2 Monaten darauf wartet, repariert oder weggeworfen zu werden.

Optisch schien alles daran ok zu sein, Platinen sauber (soweit dermassen mit Heisskleber zugebatzte Platinen sauber genannt werden dürfen), keine Anzeichen, dass jemand daran herumgebastelt hätte. Ich hatte auf Spuren eines Wasserschadens oder eines Haarrisses in der Platine "gehofft", aber davon war nichts zu sehen. Messungen ergaben, dass die 5V Versorgung des Prozessors stabil war und das Quartz schwingt. Trotzdem keinerlei Reaktion auf Tastendrücke, beharrlich Unsinn im Display und eine Spalte leuchtende Leds auf dem Spielfeld.

Ein kleiner Keramikkondensator sah etwas mitgenommen aus, der wurde ausgelötet und gemessen, stellte sich aber als intakt heraus. Ein Pufferelko allerdings, der sicher 5V hätte haben sollen, hatte keine Spannung: ein Hinweis auf einen Fehler? Also mal ausgelötet und dort vorsichtig 5V dran, aber nix wars, keine Veränderung. Inzwischen hatte ich auch schon fast jeden Transistor auf der Platine geprüft, der Nachmittag ging langsam in den Abend über und ich arrangierte mich gedanklich damit, das Ding wegzuwerfen.

Mehr aus Verzweiflung als aus rational erklärbaren Gründen schloss ich schliesslich meine Tastspitze über einen 30kOhm Widerstand an 5V an und begann damit, den Prozessor zu malträtieren; Ärzte nehmen ja auch den Defillibrator zur Hand, wenn sonst nix mehr hilft. Und dann, Heureka: Plötzlich erwachte das Ding wieder zum Leben und begann mit blecherner Stimme, seinen Begrüssungstext aufzusagen. Ich musste erst alles wieder zusammenbauen, um einen Funktionstest zu machen, aber, man glaube es oder nicht: Der Kasten geht wieder.

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Das Wutschug
von Plapperkatze am 20.November 2009 um 22:28
Kira (das ist meine Katze) hat einen Freund. Das Wutschug. Sieht aus wie normales Katzenspielzeug (naja, der Gesichtsausdruck ist untypisch), aber es hat in ihrem Katzenkopf irgendwie eine besondere Bedeutung. Kira hat ein paar Spielsachen (die sie eher langweilen), und jede Papierkugel kann ein Spielzeug sein, sie bringt sie sogar treu - wie ein Hund sein Stöckchen - wieder her, wenn man sie wirft; aber man merkt, dass sie ihr nicht sonderlich viel bedeuten. Beim Wutschug ist das anders, aus meiner Sicht hat das was von einer Mutter-Kind-Beziehung. Das Wutschug wohinzuwerfen (in der Vermutung, sie würde es papierkugelmässig wieder hertragen) führt nur zu einem verständnislos-vorwurfsvollen Blick von ihr. Dafür wird es (auch wenn es dann wieder Stunden irgendwo rumliegt) doch mit einer gewissen Liebenswürdigkeit behandelt, die Kira sonst keinem anderen Objekt angedeihen lässt. Es wird zum Futternapf getragen, dann mal wieder auf den Küchentisch gelegt, morgens finde ich es beim Aufwachen häufig neben mir im Bett. Besonders amüsant ist das spezielle Wutschug-Gemaunze, das sie alle 2-3 Tage anstimmt (ich kenne meine Katze schon 7 Jahre und es ist wirklich eine ganz besondere Art von Gemaunze) während sie das Wutschug-Dings im Maul umherträgt. Liebe Leser, was könnte - das frage ich mich oft - dieses Wutschug für eine Katze für eine Bedeutung haben? Hat sie es quasi adoptiert und sieht darin eines ihrer (leider nie zur Welt gekommenen) Katzenkinder? Was sonst tragen Katzen im Maul spazieren und maunzen dazu in einem irgendwie vorwurfsvollen Tonfall? Naja, ich fürchte, ich werde es nie so ganz begreifen.

Gruesse von der Plapperkatze

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schluesselbund2008 (Gast) schrieb am 7. Juli 2011 um 16:02
donnerwetter,-das hast du in worten gut rübergebracht bei meinerkatze ist es die didlmaus -zuerst ist das maunzen kräftig dann leiser und zum schluss nur noch klägliches mauzenc

Die Klowände des Internets
von Plapperkatze am 20.November 2009 um 13:13
Das sagt euch nichts? Kann nicht sein. Vor einigen Jahren, 2006, veröffentlichte eine Werbeargentur die etwas umstrittene Kampagne "Du bist Deutschland", die, hm sagen wir, geteiltes Echo in den Blogs fand. In einer Email, die "durchsickerte", bezeichnete daraufhin einer der Verantwortlichen diese Blogs als die "Klowände des Internets". Eure Katze, die keineswegs vorhat, das Gras, das inzwischen über diese Geschichte gewachsen ist am wachsen zu stören, fand das damals inspirierend. Warum gibt es eigentlich nicht wirklich so Klowände? Neulich habe ich mich dann hingesetzt und ein bisschen programmiert, das Ergebnis könnt ihr hier sehen. Bzw. ihr dürft gerne aktiv werden :)

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Taschenrechner
von Plapperkatze am 19.November 2009 um 17:23

Sharp EL-5120
Nicht, dass ich jetzt (nach den Schachcomputern) so nach und nach meinen gesamten Haushalt hier bloggen will, aber heute sind mal die Taschenrechner dran. Und zwar weil ich - ebay machts mal wieder möglich - seit kurzem stolzer Besitzer eines neuen Rechenknechtes bin. Nicht missverstehen, ich will nicht raushängen lassen, was ich für tolle Sachen habe (so toll sind ein paar alte Taschenrechner ja auch wirklich nicht), sondern, soweit ich etwas dazu sagen kann, möchte ich loswerden, was ich von den Dingern halte.
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Flash Games
von Plapperkatze am 13.November 2009 um 14:23
Zur Zeit bastle ich wieder an einem kleinen Flash-Projekt, über das ich allerdings noch nichts verraten will, schon allein, weil ich noch gar nicht sagen kann, ob da überhaupt etwas vorzeigbares rauskommt.

Etwa 4 Jahre mag es her sein, dass sich die Katze zum ersten (und seitdem letzten) Mal mit Flash-Spielchen auseinandersetzte. Es entstanden damals 3 kleine Games, allesamt nichts tolles, aber doch fast zu schade, um komplett vergessen zu werden.

"Minishoot", das ihr da links bewundern könnt, zeigt schon ein bisschen, wo meine Wurzeln äh wurzeln. Nämlich irgendwo bei Atari, C64 und Amiga. Auch die anderen beiden Spiele sind Clones von alten C64 Spielen, die ich als Kind wirklich geliebt habe.

Guckts euch mal an.
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Schachcomputer
von Plapperkatze am 10.November 2009 um 13:13

Mein Mephisto Europa und Mephisto Modular I
Die Katze spielt ja, leidenschaftlich aber schlecht, Schach, und zwar bevorzugt gegen Computer; da ist das verlieren nicht so entwürdigend. Man könnte ja auch am PC schachspielen, aber irgendwie mag ich das, die Figuren in die Hand nehmen zu können.

Ausserdem ist es schon fast ein Ritual, am Morgen bei ebay zu gucken, was für Schachcomputer angeboten werden. Seit Jahren schon hoffe ich, dort einmal einen Mephisto Exclusive (mit Holzbrett und richtigen hölzernen Figuren) abstauben zu können, aber die Dinger sind nicht ganz billig und irgendwie zögere ich dann doch jedesmal wieder (oder bin zu geizig, wie man will); ist das denn so wichtig mit dem Holz? Ausserdem steht das Ding die meiste Zeit dann doch nur herum und fängt Staub, und zuletzt hätte ich dann ja gar nichts mehr bei ebay zu gucken.


Novag Octo
Die letzte Anschaffung, ein Novag Octo (das ist ein ziemlich billiger alter Novag, ich vermute so aus den 80ern), lag schon wieder über ein Jahr zurück, als ich neulich wieder auf eine Aktion stiess, der mein Klickfinger nicht widerstehen konnte. Eine Mephisto Schachakademie mit sagenhaften 2000 Elo (das ist, wie ich zugeben muss, ein Stück weit über dem spielerischen Niveau der Katze) wurde angeboten, als "ungetestet und daher defekt".

"Geht vielleicht noch!" dachte die Katze, soweit sie in diesem Moment überhaupt irgendwas dachte, und kaufte den Apparat. Gross die Enttäuschung - man hätte ja mal Glück haben können - als das Ding dann tatsächlich nicht funktionierte. Wenn wenigstens gar nichts ginge; dann hätte man Hoffnung, dass es irgendwie an der Versorgung liegen könnte und der Schaden behebbar wäre. Aber da leuchtet eine Spalte Leds und im Display steht Schrott - sieht für mich bissl danach aus, als hätte der Prozessor was abbekommen.

Umgehend wurde der Kasten zerlegt (innen jede Menge Heisskleber Schmiere), der Fehler ward aber bisher nicht gefunden. Ich fürchte fast, das wird ein Fall für die Tonne, habe aber einen kleinen Rest Hoffnung noch nicht aufgegeben. Demnächst werden mal alle Kondensatoren durchgemessen usw.

Gruesse von der Plapperkatze

3 Kommentare

pianofred (Gast) schrieb am 26. März 2011 um 19:46
Hallo Plapperkatze,

 -kannst Du mir etwas über den Novag Octo erzählen?-Was für ein Programm, ungefähres Elo-Rating etc.? Das wäre nett.

 E-Mail an: Pianofred at web dot de   Danke
   MfG
   Fred

Plapperkatze schrieb am 27. März 2011 um 11:48
Hallo,
ohne Gewähr glaube ich herausgefunden zu haben, dass der Octo das selbe Programm wie der Piccolo hat, darüber steht hier http://www.schach-computer.info/wiki/index.php/Novag_Piccolo ein bisschen was. Elo 900 könnte hinkommen, besonders clever ist der kleine Rechner nicht. Wer der Programmierer war kann ich leider nicht sagen.
Ich hatte damals das Gefühl, dass das Gerät erfrischend anders "tickt" als der Mephisto Europa 1 mit dem ich zeitgleich experimentierte. Sollte das mit dem Piccolo stimmen, gibt es hier http://www.spacious-mind.com/html/piccolo.html noch bisschen Infos.

Gruesse von der Katze

Peuker (Gast) schrieb am 10. Januar 2014 um 20:31
hallo, ich suche verzweifelt noch ein manual für den piccolo.
kann mir jemand helfen?

Die Vorgeschichte dieser Webseite
von Plapperkatze am 8.November 2009 um 18:10
Die Bastelkiste gibt es inzwischen ca. 4 Jahre, allerdings muss ich etwas geknickt zugeben, dass die Seite über längere Zeiträume geradezu sträflich von mir vernachlässigt wurde. Es tat sich einfach zu wenig, meiner Ansicht nach. Hochmotiviert hatte ich dutzende C Tutorials verfasst und naiv gehofft, dass bald massig Besucher viele viele Kommentare hinterlassen würden, was natürlich in dieser Form nicht eintraf. Ätsch.

Hinzu kam, dass mir das alte Design - so nett es auch war - nach einer Weile ziemlich zum Halse heraushing. 1-2 Mal wurden halbherzig Anstrengungen unternommen, das Design zu ändern, begleitet von dem dumpfen Gefühl, dass es danach fast schlimmer aussah als zuvor.

Erst jetzt in den letzten 2 Monaten gelang mir ein Redesign, wobei sich erst noch zeigen muss, wie lange ich damit wohl zufrieden sein werde. Der Content (vor allem die Tutorials) wurde grösstenteils beibehalten, oder wird, soweit noch nicht geschehen, noch eingepflegt werden.

Ein neuer Ansatz ist dieses nunja sagen wir Blog, auch wenn ich das Wort nicht mag, von dem sich noch zeigen muss, ob ich genug Inspiration und Motivation habe, es über längeren Zeitraum weiterzuführen. Sonst kommt es wieder weg ;)

Naja, jedenfalls wünsche ich Euch (und mir) viel Spass mit dieser Webseite, vielleicht ist ja etwas interessantes dabei.

Gruesse von der Plapperkatze

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Phil (Gast) schrieb am 18. August 2010 um 22:38
Auch mal wieder hier vorbei geschaut (Seite ist gebookmarkt) stellte ich das Redesign der Webseite fest. Gefällt mir sehr gut, auch der humorige Schreibstyl. Weiter so ;-)

LG Phil

CEN Fun Factor MT2 Erfahrungsbericht
von Plapperkatze am 18.Mai 2007 um 14:31
Der Eintrag hier ist schon etwas älter (2007) und schildert meine Erfahrungen mit einem CEN Monstertruck, den ich auf ebay ersteigert hatte. Wie ich zu meiner Schande gestehen muss, kam das Auto dieses Jahr fast gar nicht zum Einsatz, bzw. es kam zu einem kurzen Einsatz, in dessen Verlauf ein, naja, Rad davonrollerte. Man lese dazu das letzte Update ganz unten in dem Beitrag. Dass aber auch immer was kaputt gehen muss bei so Männerspielzeug.

Ich mag das Dings aber immer noch recht gerne, und bin vorsichtig optimistisch, dass es nächstes Jahr (2010) wieder etwas häufiger gefahren wird.
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Headshot037 (Gast) schrieb am 25. Oktober 2007 um 13:29
cool hört sich ja ganz nett an, das ding=) freut mich! viel spaß damit!

 
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